Save the Bunnies!
 



Save the Bunnies!
  Startseite
    Abschaum der Menschheit
    Coming Out XD
    Politischer Selbstmord
    School's Cool
    Fundbüro
  Über...
  Archiv
  Goodfic
  Badfic(k)
  Friedhof der Plotbunnies
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Links
  Unser Forum


http://myblog.de/bunnyprotectors

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
USA und das Weltall...

Die USA setzen
dem All Grenzen

Washington erklärt den Weltraum zum Eigentum

Die USA wollen mit einer neu formulierten Weltraum-Politik ihre Interessen im All sichern. Und also stellt Washington Schlagbäume an der Schwelle zum All auf. Einem Land, das US-Interessen "feindlich" gegenüberstehe, soll der Zugang zum All verwehrt werden. Zudem würden Rüstungskontrollabkommen abgelehnt, die die Bewegungsfreiheit der USA im Weltraum einschränken könnten. Der "Washington Post" zufolge hat George W. Bush das Programm unterschrieben.

Die neue Weltraum-Doktrin könnte Auswirkungen auf die internationalen Bemühungen zur Rüstungskontrolle haben. Die USA werden Vereinbarungen in diesem Bereich nicht zustimmen, wenn diese "das Recht der USA auf Forschung, Entwicklung, Tests und andere Aktivitäten im Weltall für die Interessen der USA" behinderten, heißt es in dem Dokument.

Begründet wird der Anspruch mit der großen strategischen Bedeutung des Weltraums für die nationale Sicherheit. "Der Handlungsspielraum im All ist für die Vereinigten Staaten genauso wichtig wie zur See und auf dem Land", heißt es in dem Papier zur "Nationalen Weltraum-Politik", die zum ersten Mal seit zehn Jahren umfassend neu formuliert wurde.

Der Weltraum gewinnt an Bedeutung

In einem Kommentar schrieb der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, Frederick Jones, die Überarbeitung spiegele die Tatsache wider, dass der Weltraum für die US-Wirtschaft sowie die innere Sicherheit an Bedeutung gewonnen habe. Das Militär sei immer stärker von Satelliten-Kommunikation und -Navigation abhängig, ebenso wie beispielsweise Mobilfunkbetreiber. Die neue Weltraum-Politik ziele aber nicht darauf ab, Waffensysteme für das Weltall zu entwicklen oder dort zu installieren.

Experten hingegen befürchten, dass sie internationales Misstrauen gegenüber den USA schüren könnte. Die neue Politik "stößt die Tür zu einer Strategie zur Kriegsführung im All ein bisschen weiter auf", sagte die Chefin des Zentrums für Verteidigungsinformation in Washington, Therese Hitchens.

Aktionsfreiheit im All

Der US-Verteidigungsminister wird in dem Dokument beauftragt, "Ressourcen, Pläne und Optionen zu entwickeln, um die Aktionsfreiheit im All sicherzustellen und, falls nötig, Feinden diese Aktionsfreiheit zu verwehren". Zudem sieht die neue Doktrin vor, die kommerzielle Nutzung des Alls voranzutreiben. In den USA solle ein "dynamischer kommerzieller Weltraumsektor" entstehen. Die Regierung werde den Privatsektor bei entsprechenden Projekten unterstützen.

Präsident George W. Bush unterzeichnete das Dokument bereits am 31. August. Am 6. Oktober wurde es vom Weißen Haus stillschweigend publiziert; die Öffentlichkeit nahm zunächst nicht Notiz davon. Regierungsmitarbeiter sagten der "Washington Post", das Weiße Haus habe Russland und andere Länder von der neuen Weltraumpolitik unterrichtet.

Abschied nach zehn Jahren

Das Dokument löst die bisherige US-Weltraumdoktrin ab, die 1996 unter Präsident Bill Clinton formuliert worden war. In dem alten Dokument stand die wissenschaftliche Erforschung des Weltalls im Mittelpunkt, nicht die Frage der nationalen Sicherheit.

Quelle: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,3989666,00.html

23.10.06 12:48
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung